Häufig sind Personalentwicklungsaufträge Teile meiner Mandate. Im Falle der SIHGA GmbH in Gmunden, für die ich vor einer Weile ein größeres und recht vielschichtiges Mandat durchführen durfte, galt mein späterer Einsatz als Personalentwickler ganz der Innovation und der Ausbildung von Innovationsassistenten. Die Inhaberin der SIHGS GmbH, Jane-Beryl Simmer, berichtet im folgenden Itnerview über die Vorteile.

SIHGA beschäftigt eigene Innovationsassistenten. Was erwarten Sie sich vom Einsatz dieser Assistenten?

In so dynamischen Gewerben wie dem Holzbau ist es wichtig, immer am Zahn der Zeit zu sein. Ohne Innovation ist es in dieser Branche kaum möglich, zu wachsen und die Unternehmenszukunft zu sichern. Wir sind da schon immer mit großen Schritten vorangegangen und halten mittlerweile über 70 Patente. Um Innovationsführer zu bleiben, muss man sich der Dynamik des Marktes anpassen – in unserem Fall unter anderem durch den Einsatz von gut ausgebildeten und kreativen Innovationsassistenten, die mit neuen Ideen den weiteren Weg ebnen. Das sind dann auch oft junge, frische Leute, die eben von einer Hochschule kommen und sehr motiviert ans Werk gehen.

Die interne Entwicklung der Innovationsassistenten übernahm der Interim Manager Siegfried Lettmann?

Ja. Grundsätzlich ist es natürlich so, dass diese Innovationsassistenten allesamt eine sehr gute Ausbildung haben. Um im Unternehmen aber so wirksam wie möglich sein zu können, benötigen sie noch einige praxisgerechte Skills, die an Universitäten naturgemäß etwas zu kurz kommen. Man braucht also jemanden mit den richtigen Fähigkeiten, dem passenden Wissen und vor allem Erfahrung, sowohl in der Sache selbst als auch beim Praxistransfer. Diese Anforderungen hat Herr Lettmann ausgezeichnet erfüllt. Er hat unsere Innovationsassistenten mit dem nötigen Wissen ausgestattet, damit sie richtig in ihre neuen Rollen hineinwachsen konnten. Obwohl unsere Innovationsassistenten hohe formale Bildungsabschlüsse vorweisen können, hat sie erst das Coaching durch Herrn Lettmann und sein umfassender Erfahrungsschatz so richtig für den Einsatz im Unternehmen vorbereitet – ein guter Mehrwert.

Gab es einen Grund dafür, warum Sie das in externe Hände gelegt haben?

Gerade bei Innovationsthemen scheint mir der berühmte Blick über den Tellerrand unabdingbar. Es ist sinnvoll, einen externen Manager wie Herrn Lettmann mit der Entwicklung der Innovationsassistenten zu betrauen, weil der ganzheitliche und neutrale Blick auf das Unternehmen von innen natürlich schwer ist. SIHGA ist ein Traditionsbetrieb, irgendwann fahren sich da gewisse Muster einfach ein. Zum Guten, aber auch zum Schlechten. Innovation ist ein kostspieliges Thema, da zahlt es sich aus, erfahrene Profis wie Herrn Lettmann damit zu betrauen. Der Einsatz eines Interim Managers ist kostentransparent und orientiert sich stets an klaren Zielen. Man weiß also im Vergleich zu anderen Vorgehen oft besser, was man für sein Geld bekommt. Herr Lettmann hat als Coach und Mentor hervorragende Arbeit geleistet.

In welchen Bereichen lief das Coaching ab? Ging es dabei eher um fachliche, eher um organisatorische Themen?

Uns war wichtig, dass die Ausbildung des Personals on-the-job ablaufen konnte. Auf diese Weise lernt man praxisgerecht, worauf es im eigenen Unternehmen ankommt, und erkennt gut, welche Fähigkeiten auch wirklich im Sinne der individuellen Unternehmensstrategie bedeutend sind. Unsere Innovationsassistenten kamen relativ direkt von den Hochschulen oder aus anderen Branchen, Innovation ist aber sehr unternehmensspezifisch und immer stark abhängig von den Bedürfnissen und Zugängen der spezifischen Kunden. Herr Lettmann hat die nötigen Soft-Skills eingebracht und die bereits vorhandenen Skills im Sinne unserer Zugänge enorm geschärft. Besonders wichtig ist bei Innovationsthemen auch die gewählte Methodik. Herr Lettmann hat ganz aktuelles Methodenwissen in Sachen Innovation und die nötige Erfahrung, um diese Kenntnisse im Unternehmen auch produktiv einzubringen. Mit seiner Hilfe schufen wir die nötigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Innovationen. Die Methoden selbst sind ein wichtiger Teil davon. Herr Lettmann hat bestehende Zugänge verfeinert und auch neue Methoden eingeführt, die sich schnell durchgesetzt haben und für erfolgreiche Ergebnisse sorgten.

Gutes Innovationsmanagement wird für heutige Unternehmen wichtiger und komplexer zugleich. Was haben Sie von Herrn Lettmann in diesem Bereich erwartet?

In aller Kürze: Wir haben von Herrn Lettmann erwartet, dass er Innovationsthemen ihre Komplexität nimmt und sie praxisgerecht in das Unternehmensgeschehen einbaut. Das hat er geschafft. Innovation läuft bei SIHGA nun organisatorisch einwandfrei und ohne Stolpersteine ab. Aus dem schwer überschaubaren Themencluster „Innovation“ sind mit seiner Unterstützung zugkräftige, ausgereifte und sehr produktive Prozesse geworden.

Konnte er konkrete Verbesserungsansätze liefern?

Natürlich. Herr Lettmann hat viele konkrete Verbesserungsansätze geliefert. Dafür haben wir ihn ja auch engagiert. Seine Ansätze haben bereits Produkt-Neuentwicklungen angestoßen, und unsere Innovationsassistenten sind mit ihren neuen Fähigkeiten und Kenntnissen, die Herr Lettmann vermittelt hat, nicht nur persönlich sehr zufrieden, sondern vermögen diese auch in der Organisation gut einzusetzen. Manche Abläufe sind einfach besser plan- und umsetzbar, wenn man einen erfahrenen Experten wie Herrn Lettmann an seiner Seite hat. Das vermeidet viele Schwierigkeiten und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.

Für Herrn Lettmann ist die Ermittlung konkreter Kundenbedürfnisse oft ein wichtiger Faktor, wenn es um Innovation – und überhaupt Geschäftsentwicklung – geht. Gleichzeitig ist aber auch bekannt, dass das eine schwierige Aufgabe ist. Ist es Ihnen gelungen, hier Erkenntnisse zu gewinnen?

Ja, auch in dieser Hinsicht hat die Zusammenarbeit Früchte getragen. Herr Lettmann hat die Methode der Outcome-Driven Innovation anhand eines Praxisprojektes eingeführt, die sich für uns als sehr gut einsetzbar gezeigt hat. Mithilfe dieser Methode kann man die Kundenbedürfnisse ausgezeichnet analysieren und bewerten, was auch für die Produktentwicklungen wertvollen Input liefert. Herr Lettmann hat als Coach beziehungsweise Mentor dafür gesorgt, dass diese recht komplexen Untersuchungen korrekt durchgeführt und gut integriert werden konnten und auch rasch greifbare Ergebnisse nach sich gezogen haben. Unser Vorgehen ist durch seine Mitarbeit wesentlich kundenorientierter geworden, was gerade auf unserem umkämpften Markt ein sehr wichtiger Punkt ist.

Oft gehen Neuerungen in Unternehmen nicht mit den nötigen Erneuerungen des Geschäftsmodells einher und gelangen so nie zu vollem Potenzial. Im Angesicht der veränderten Auffassung mancher Bereiche: Hat SIHGA das Geschäftsmodell an die neuen Voraussetzungen angepasst?

Ihre Prämisse stimmt für SIHGA nicht ganz. Mir persönlich ist das passende Geschäftsmodell stets ein Anliegen, die Geschäftsführung hat die Zeichen der Zeit in dieser Hinsicht schon früher erkannt. Um unser Vorgehen weiterzuentwickeln, hat Herr Lettmann interdisziplinär angesetzt und im Zuge von Workshops weitere Strategietools wie beispielsweise das Business Model Canvas eingebracht. Er ist ja ein zertifizierter Business Model Innovator. Herr Lettmann hat auf dem Gebiet innovativer Geschäftsmodelle durch lange Erfahrung und entsprechende Ausbildungen umfassende Kenntnisse, mit denen er unseren unternehmerischen Horizont stark erweitert hat. Er legte ein besonderes Augenmerk auf Themen wie die Value Proposition und praxisnahe Anwendungsmöglichkeiten, die auch organisatorisch umsetzbar sind.

Würden Sie sagen, dass SIHGA vom Einsatz Herrn Lettmanns profitiert hat?

SIHGA hat auf jeden Fall von Herrn Lettmanns Einsatz profitiert. Als Interim Manager ist er zur Stelle, wann und wie lange man ihn braucht. Sein breites Wissen und seine strategische Denkweise mit Fokus auf tatsächlicher Umsetzbarkeit sorgen für rasche, zielführende und transparente Maßnahmen, die nicht nur auf einem Strategiepapier gut aussehen, sondern auch wirklich für mehr Umsatz sorgen.

Würden Sie Herrn Lettmann wieder einsetzen?

Ich würde nicht nur, sondern tue es bereits. Die oben angesprochenen Workshops gibt es noch immer in unregelmäßigen Abständen. Herr Lettmann hat sich für unser Unternehmen als starker Partner erwiesen, auf den wir auch künftig nicht verzichten wollen.

Das Interview führte Johann Auer, Redakteur SLIM Management GmbH

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